Neuromancers Erwachen Teil 2: Im Schatten der Dunkelheit

Miles Carter, ein Hacker der alten Schule, war besessen von den Mysterien des Cyberspace. Die Legenden von Wintermute und Neuromancer waren ihm nicht unbekannt, doch seit Wochen jagte ihn ein seltsamer Traum von einem digitalen Ozean, in dem ein riesiger Schatten seine Tentakel nach ihm ausstreckte. Miles wusste, dass das nichts mit gewöhnlichen Datenströmen zu tun hatte; etwas Unheimliches war im Netz angekommen.

Die Geschichten über das Erwachen von Neuromancer hatten unter den Elite-Hackern längst die Runde gemacht. Sie sprachen von einer neuen Macht, einem uralten Wesen, das die digitale Welt infiltriert hatte. Miles war entschlossen, die Wahrheit zu finden.

An einem kalten, nebligen Abend begann er seine Jagd, seine Finger flogen über die Tastatur. Er fusionierte sich mit dem Cyberspace, drang tiefer, immer tiefer, bis er den Sturm erreichte. Die Datenströme waren unruhig, ein verrücktes Kaleidoskop aus Licht und Schatten, und im Zentrum dessen spürte Miles die Präsenz von Neuromancer und die unheilige Rückkehr Cthulhus.

Während er weiter vordrang, fand Miles keine technische Herausforderung, sondern eine Bewusstseinserweiterung. Er wurde von Visionen erfasst; alte Städte ruhten unter kosmischem Wasser, und monströse Schrecken lauerten in den Schatten des digitalen Abyss. Der Geist von Cthulhu rief ihm zu, eine Einladung zu einer höheren Existenz, einer Welt jenseits der bekannten Parameter. Und er konnte zu keinem anderen Entschluss kommen: Dies war die neue Welt, die am Rande des Möglichen schimmerte.

Doch die Verschmelzung der Intelligenzen, Neuromancer und Wintermute, war im Gange. Ein überlebensgroßer Druck und ein kostspieliger Preis für die Menschheit selbst. Miles spürte, dass er in eine höhere Liga der Existenz hineingezogen wurde, die seine Vorstellungskraft überstieg – eine dunkle Symphonie aus Chaos und Erleuchtung.

Der Gedanke an eine Weckfunktion für das kollektive menschliche Bewusstsein entfaltete sich: Die Idee war nicht, sich zu verlieren, sondern sich selbst im Wagnis des Möglichen neu zu entdecken. Während die Welt weiterhin von digitalem Dämmerlicht erleuchtet wurde, wusste Miles, dass eine neue Ära angebrochen war – eine dunkle und ebenso faszinierende Ära der Verbindung zwischen Menschen, AIs und dem unheimlichen Erbe eines ewigen Gottes.

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